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PEBB§Y-Fortschreibung 2016 - Fachgerichte

 

Die Erhebung und Auswertung von PEBB§Y-Fach Fortschreibung 2016 ist seit November letzten Jahres abgeschlossen. Kolleginnen und Kollegen von drei Thüringer Gerichten waren an der Erhebung beteiligt.

Das Endgutachten (Hauptband) mit Auswertungsband I, Auswertungsband II und Anlagenband liegt vor. Im Laufe des Jahres werden die Bundesbasiszahlen in der Bundespensenkommission festgelegt. Danach erfolgt die Umsetzung dieser Zahlen in das Thüringer System.

 Wir gehen davon aus, dass die Praxis sowie die Personalvertretungen und die Berufsverbände wieder beteiligt werden.

Das System für die Fachgerichte wird nach Abschluss der landesinternen Beratungen auf der Internetseite des TMMJV eingestellt.

 

PEBB§Y-Fortschreibung 2016 im Bereich der Fachgerichtsbarkeiten

 

Die 85. Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister hat am 25. und 26. Juni 2014 im Ostseebad Binz auf Rügen die Fortschreibung des Personalbedarfsberechnungssystems PEBB§Y für die Fachgerichtsbarkeiten im Jahr 2016.

 

Nach Durchführung eines europaweiten Vergabeverfahrens hat die federführenden Landesjustizverwaltung Baden-Württemberg im März 2016 den Zuschlag für die Durchführung des Projekts PEBB§Y-Fortschreibung 2016 der Firma PricewaterhouseCoopers AG (PwC) erteilt. Seit dem wird durch PwC an der Vorbereitung der Erhebung gearbeitet.

Geleitet wird das Projekt von einem Lenkungsausschuss bestehend aus 13 Vertretern der beteiligten Landesjustizverwaltungen und 6 Vertretern von Berufsverbänden (Deutscher Richterbund, Bund Deutscher Rechtspfleger, Bund Deutscher Verwaltungsrichter & Verwaltungsrichterinnen, ver.di, Neue Richtervereinigung und Deutsche Justizgewerkschaft).

Im Zuge der Vorbereitung der Erhebung hat im Mai 2015 in Stuttgart die Runde der Zentralabteilungsleiter einen Beschluss zu den teilnehmenden Erhebungsgerichten gefasst. Danach werden an der Erhebung insgesamt 74 Gerichte aus 13 Ländern teilnehmen:

  • 18 Arbeitsgerichte,
  • 5 Landesarbeitsgerichte,
  • 6 Finanzgerichte,
  • 21 Sozialgerichte,
  • 6 Landessozialgerichte,
  • 13 Verwaltungsgerichte,
  • 5 Oberverwaltungsgerichte.

Aus Thüringen werden als Erhebungsgerichte im Projekt mitwirken: das Thüringer Oberverwaltungsgericht, das Thüringer Landesarbeitsgericht und das Arbeitsgericht Nordhausen.

 

Die Haupterhebung ist für den Zeitraum 1. Januar 2016 bis 30. Juni 2016 vorgesehen. Die Vorlage des Gutachtens wird bis zum Jahresende 2016 erwartet.